Wir sollten die Bewegung, die der Betroffenen noch tun soll, seinen Fähigkeiten anpassen:
Schwieriges vereinfachen!
Schuhe zum Binden austauschen gegen Schuhe mit Klettverschluss. Hose mit Gürtel gegen Hose mit Gummizug. Diese Vereinfachung bitte nicht vorauseilend, sondern immer angepasst verändern.
Es gilt: „Nicht über- oder unterfordern.“
Das Schlucken kann für Betroffene im Laufe der Krankheit schwieriger werden. Schnabeltassen sind oftmals problematisch und können zum Verschlucken führen. Alternativen gibt es im Sanitätshaus.
Aufgaben, die eine Planung erfordert, sind für Betroffene manchmal zu schwierig auszuführen. Die vielen kleinen Handlungen um zum Ziel zu kommen, können den Betroffenen überfordern. Bildfolgen können hier helfen. Handlungsautomatismen werden bei Menschen mit Demenz immer weniger. (Butterbrot streichen, etc.)
© Reiseführer Demenz von Markus Proske 2021
