Betroffene verlieren die Orientierung in folgende Lebensbereiche:
Geben Sie dem Betroffenen zeitliche Orientierung indem Sie mit Eieruhr, Sanduhr oder auch Kalender arbeiten.
“Wenn - Dann”
“Wenn es klingelt dann ist es so weit.”
Informationen Visualisieren oder Auditiv geben.
Bieten Sie dem Betroffenen Bilder und Piktogramme zur räumlichen Orientierung an. Fotografieren Sie am besten die eigenen Gegenstände oder Orte im Haus.
Situationen werden von Betroffenen immer wieder falsch interpretiert. Das bedeutet, dort wo viele Menschen und viele Informationen im Raum sind, können für den Betroffenen belastend sein. Für einen Menschen mit Demenz ist ein einfaches Umfeld und Rituale gut.
Wenn der Betroffene sich nicht mehr im Spiegel erkennen kann, und daraus Probleme erwachsen, sollten Sie den Spiegel ver- oder abhängen. Auch Bilder vom Betroffenen müssen vielleicht abgehängt werden.
© Reiseführer Demenz von Markus Proske 2021
