Ursachen von Verdauungsproblemen

 


Wenn Du deine Verdauung deutlich wahrnimmst, dann funktioniert sie wahrscheinlich (im Moment) nicht reibungslos. Denn Blähungen, Völlegefühl, Krämpfe oder Schmerzen im Magen-Darm-Bereich weisen auf eine Verdauungsstörung hin. Woher Verdauungsprobleme kommen können und was Du gegen diese Beschwerden tun kannst, erfährst Du hier.

Welche Arten von Verdauungsbeschwerden gibt es und welche Ursachen können Verdauungsprobleme haben? 

Die häufigsten Beschwerden sind:

Völlegefühl durch Mangel an Verdauungssäften (Galle, Pankreassekret, Magensaft)
Blähungen durch übermäßige Gasbildung wegen schwer verdaulicher Speisen
Sodbrennen, Reflux und saures Aufstoßen durch zu viel Magensäure
Bauchschmerzen durch Entzündungen der Magenschleimhaut (Gastritis) oder der Darmschleimhaut (Colitis)
Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Diese können zu Blähungen, Völlegefühl, Durchfall und Schmerzen führen (Lactose-Unverträglichkeit, Fructose-Intoleranz)
Infektionen (Magen-Darm-Grippe), die zu Erbrechen und Durchfällen führen. Erreger können Bakterien sein (z.B. Salmonellen) oder Viren (Noroviren, Rotaviren).
Störungen der Darmflora (Dysbiose). Die Folgen können vielfältig sein: Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung, Bauchweh, Völlegefühl.
Starke, stechende Schmerzen im Oberbauch können auf Entzündungen oder Steine im Gallengang hinweisen
Auch die Organe der ableitenden Harnwege können Schmerzen im Bauch verursachen. So können durch Steine im Harnleiter schmerzhafte Koliken entstehen. 

Funktion des Verdauungssystems

Das Verdauungssystem hat vielfältige Aufgaben, die zusammen genommen einem Ziel dienen: Die aufgenommene Nahrung soll für den Organismus nutzbar gemacht werden. Der Körper gewinnt daraus Energie sowie Stoffe für das Wachstum und den Gewebeersatz.

Außerdem holt sich der Organismus über das Verdauungssystem all jene Stoffe, die laufend verloren gehen (über Urin, Stuhl und Schweiß): Wasser, Natrium, Kalzium und viele organische und anorganische Substanzen.

Um an die Nährstoffe in der Nahrung (Zucker, Fettsäuren, Aminosäuren, Vitamine, Mineralstoffe etc.) heranzukommen, muss die aufgenommene Nahrung aufgeschlossen werden: Denn der Körper kann weder Fleisch, Brot und Butter noch Obst und Gemüse so, wie es gegessen wird, verwerten.

Stattdessen muss die Nahrung im Verdauungssystem zunächst mechanisch zerkleinert (Mund und Zähne) und dann chemisch verdaut werden (Magen und Dünndarm). Die dabei frei gesetzten Nährstoffe werden resorbiert (Dünndarm), alles nicht Verwertbare wird ausgeschieden (Dickdarm).

Aufgaben des Verdauungssystem

 

Vorbeugung von Verdauungsproblemen


Da die Aufgabe der Verdauung darin besteht, die Nahrung zu verarbeiten, kann hier bereits der wichtigste Hebel zur Verbesserung der Beschwerden angesetzt werden.

Ernähre dich mit vielen Ballaststoffen, Obst, Gemüse, Vollkornprodukten. Fettarme Kost ist für den Darm leichter zu verdauen. Ballaststoffe und Rohkost regen die Muskelkontraktionen an.

Versuche die täglich empfohlene Trinkmenge von mindestens zwei Litern zu halten. Tee, stilles Wasser, ungesüßte Getränke sollten dabei die Hauptmenge ausmachen.
Plane ausreichend Zeit für die Nahrungsaufnahme ein und vermeide hektisches Schlingen. Kaue dabei, wie bereits erwähnt, jeden Bissen sorgfältig durch.

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